Der Ōkami Dō Karate e.V. versteht sich als humanistischer, freier und offener Verein. Grundlage der Arbeit ist eine fundamental wissenschaftsorientierte Haltung: Überlieferungen werden geprüft, Quellen benannt und Behauptungen, die sich nicht belegen lassen, als solche gekennzeichnet.
Offenheit
Das Training steht allen Menschen offen – unabhängig von Herkunft, Hautfarbe, Religion oder Weltanschauung, Geschlecht, sexueller Orientierung, Alter oder Behinderung. Gegenseitige Rücksichtnahme, Respekt und Menschlichkeit sind Grundlage des Miteinanders im Dōjō.
Neutralität
Der Verein ist parteipolitisch, religiös und weltanschaulich neutral und vertritt den Grundsatz der Toleranz. Die Satzung hält fest, dass der Verein allen Menschen die gleichen Rechte einräumt, humanistisch und demokratisch aufgestellt ist und jegliche Form von Gewalt verurteilt (siehe Der Verein, § 2).
Nicht urteilen
Zugleich wird im Ōkami Dō nicht geurteilt. Die Lehre des Dao legt nahe, sich von Urteilen unabhängig zu machen und die Dinge als das anzunehmen, was sie sind. Offenheit und wissenschaftliche Haltung schließen sich damit nicht aus: Geprüft werden Aussagen und Methoden, nicht Menschen.
Dōjō-Kun und der Weg des Wolfes
Einen eigenen Dōjō-Kun gibt es noch nicht; er ist in Arbeit. Die Richtung steht aber: Der Weg des Wolfes verbindet den eigenen Weg jedes Einzelnen mit dem Rudel. Jeder trainiert für sich und an sich, aber niemand trainiert allein. Die Gruppe wächst zusammen, achtet aufeinander und nimmt sich die Jahre, die echtes Karate braucht.
Mehr zur Geschichte des Vereins: Geschichte.